Was ist Nassfutter bzw. Feuchtfutter?

Was bedeutet eigentlich Nassfutter?

Feucht- bzw. Nassfutter ist sehr beliebt bei unseren Vierbeinern, kommt es doch der natürlichen Beute sehr viel näher als Trockenfutter.
Zudem deckt es auch einen Teil des Wasserbedarfs und schmeckt besser.

Der Inhalt:

Nassfutter weist einen höheren Feuchtigkeitsgehalt auf als Trockenfutter, in der Regel zwischen 60 und 85%. Der Inhalt muss steril verpackt werden, um das Futter haltbar zu machen, wenn auf Konservierungsmittel verzichtet werden soll. Dabei werden die Dosen nach der Abfüllung für eine Stunde auf bis zu 124°C erhitzt, denn die Keime in den Rohstoffen müssen sicher abgetötet werden. So werden auch die Konserven für uns Menschen hergestellt und das Verfahren garantiert sichere und haltbare, saftige Lebensmittel.

Kaltabfüllung:

Die Besonderheit bei der Kaltabfüllung ist die Abkühlung des Futters bei der Abfüllung auf 4 °C, um eine Keimvermehrung in diesem Stadium der Produktion zu reduzieren und einen Abbau der wertvollen Nährstoffe zu verhindern. Dieses Verfahren ist also ein besonderes Qualitätsmerkmal Ihres Hundefutters und ist in der Regel besonders auf der Verpackung ausgezeichnet.

Verbrauch nach Öffnung:

Nach dem Öffnen jedoch ist die Haltbarkeit sehr begrenzt. Bei Raumtemperatur hält sich das Futter nur einige Stunden. Wenn Sie daher die Dose nicht komplett aufbrauchen, sollten Sie es im Kühlschrank lagern und rechtzeitig vor dem Füttern wieder herausnehmen. Denn kalt kann es den Magen reizen und ist obendrein weniger schmackhaft.

Übrigens, wenn der Feuchtigkeitsgehalt des Futters unter 14% liegt, muss er bei den analytischen Bestandteilen nicht aufgeführt werden. Daher ist bei vielen Trockenfuttermitteln der Feuchtigkeitsgehalt nicht angegeben – er beträgt da normalerweise ca. 10%.

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