Nassfutter bei Durchfall

Nassfutter bei Durchfall

Nassfutter bei Durchfall – erlaubt oder nicht?

Ein Mythos, der sich hartnäckig hält und unzählige Foreneinträge im Internet, in denen jeder seine Meinung kundtut. Viele sind verunsichert, ob sie Nassfutter überhaupt füttern können – schließlich hört man, das führe zu Durchfall. Manche sagen sogar, dass bei Durchfall zu Trockenfutter gewechselt werden sollte. Lesen Sie hier mehr zu den Fakten!

Nassfutter ist natürlicher als Trockenfutter und der Hund deckt bei der Mahlzeit ganz automatisch einen Teil seines Wasserhaushaltes. Der Wasseranteil im Nassfutter wird dabei übrigens bei ungestörtem Verdauungstrakt einfach resorbiert und führt nicht zu Durchfall. Warum dann gibt es Berichte über Durchfall bei Nassfutter bei ansonsten gesunden Hunden?

Drei wesentliche Aspekte müssen bei der Verträglichkeit von Nassfutter berücksichtig werden.

1. Aspekt

Zum einen werden bei einigen Herstellern künstliche Stoffe wie Farb-, Konservierungs- oder Antioxidationsmittel zugesetzt. Hunde mit empfindlichem Magen können darauf schon mal mit Durchfall reagieren. Also sollte immer ein Blick auf die Inhaltsangabe des Futters geworfen werden, um solche Zutaten auszuschließen.

2. Aspekt

Der zweite Aspekt ist die Hochwertigkeit der verwendeten Rohstoffe. Gerade billiges Futter enthält oft Proteinquellen mehrerer Tierarten, auch wenn als Geschmacksrichtung nur eine angegeben wird. Hunde mit einem stabilen Magen-Darm-Trakt bekommen davon zwar nicht zwangsläufig Verdauungsprobleme, aber oft werden bei diesen Herstellern auch minderwertigen Bindegewebsanteile im Übermaß eingesetzt. Die Aminosäurenzusammensetzung von Bindegewebe ist nicht so gut wie bei den meisten Organen bzw. Muskelfleisch. Manche Hunde haben in der Folge Verdauungsprobleme, weil die Verdaubarkeit im Dünndarm schlechter ist und einige der Proteine in den Dickdarm gelangen. Dort stört es die Darmflora und der Hund reagiert mit Durchfall. Daher gilt auch hier: Qualität zahlt sich aus. Greifen Sie zu Futter aus hochwertigen Rohstoffen.

3. Aspekt

Zuletzt gibt es immer wieder Berichte, nach denen Nassfutter einmal ausprobiert wurde und dann nie wieder. Ist der Hund nur an Trockenfutter gewöhnt, kann es den Darm ganz schön durcheinanderbringen, wenn plötzlich ein völlig neues Futter gefüttert wird. Daher sollte die Anpassung immer nur langsam erfolgen. Das Nassfutter sollte zwischendurch in kleinen Portionen angeboten werden und der Anteil an der täglichen Ration je nach Empfindlichkeit des Hundes über ein paar Tage bis hin zu zwei Wochen gesteigert werden. Aus dem gleichen Grund ist es auch nicht ratsam einen Hund, der Durchfall hat, plötzlich auf Trockenfutter umzustellen, denn das bringt den ohnehin gestressten Verdauungstrakt noch mehr durcheinander.

Wenn Ihr Hund generell oder zeitweise einen sensiblen Magen hat, gibt es auch Futter, die leicht verdaulich sind. Das ChronoBalance Sommer Menü eignet sich dafür zum Beispiel besonders. Auch alle anderen ChronoBalance Sorten sind aus hochwertigen Rohstoffen zusammengesetzt und haben nur eine tierische Proteinquelle – für beste Verträglichkeit!

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