Häufige Kundenfragen

Wir haben für Sie die am meisten gestellten Fragen unserer Kunden für Sie auf einen Blick ausführlich zusammengefasst. Mit unseren Erfahrungen werden wir fortlaufend diese Seite aktualisieren. Um immer auf dem neusten Stand unserer Informationen zu sein, melden Sie sich unten auf dieser Seite zu unserem Newsletter an!

Bis zu 80% Feuchtigkeit – also Wasser – befindet sich im Nassfutter.

Das sieht auf den ersten Blick gar nicht so aus. Woher das Wasser kommt und warum es gut für die Gesundheit ist:

Die Zutaten mit frischem Fleisch und gesundem Obst und Gemüse bestehen natürlicherweise überwiegend aus Wasser. Dabei steht die Salatgurke auf Platz eins der wasserreichsten Lebensmittel – sie bringt es auf einen Wassergehalt von 97%. Platz 2 hat die Wassermelone mit 96% und auch die Zucchini, eine beliebte Zutat für das Hundefutter kommt auf 92%. Auch Fleisch, je nach Tierart und verwendetem Muskel enthält bis zu 75% Wasser. Es ist in den Zellkernen enthalten, damit diese nicht in sich zusammenfallen und um den Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Dabei sind viele wichtige Vitamine und Mineralien in ihnen gelöst und es ist für den Hund eine natürliche Art der Wasseraufnahme.

Eine kleine Menge Trinkwasser wird bei der Herstellung von Nassfutter hinzugegeben, um die Zutaten besser vermengen zu können. Trotz des hohen Wassergehaltes muss selbstverständlich immer eine Schale mit frischem, sauberem Wasser bereit stehen. Gerade im Sommer ist Nassfutter aber eine gute Möglichkeit, den Wasserhaushalt des Hundes natürlich zu unterstützen.

Nassfutter ist ein natürlicheres Futter als Trockenfutter – klar, in der Natur ist das Nahrungsangebot frisch und nicht getrocknet. Das gilt aber auch für Mikroorganismen, die sich in dem reichhaltigen Futter mit vielen Proteinen bestens vermehren können. Wie Sie Ihr Hundefutter vor dem Verderb retten, und an welche Aspekte kaum einer denkt, erfahren Sie hier!

Verderb zeigt sich durch einen unangenehmen Geruch, einer veränderten Konsistenz und sichtbaren Verfärbungen. Dass hier Mikroorganismen am Werk waren und das Futter nicht mehr verfüttert werden sollte, liegt auf der Hand.

Was viele nicht wissen:  Auch Enzyme aus dem Futter selbst können für Verderb verantwortlich sein. Ein Beispiel ist Fisch, der frisch nach Meerwasser riecht und erst nach längerer Lagerung den „fischigen“ Geruch entwickelt. Diese Enzyme werden beim Nassfutter durch kurze Hitzeeinwirkung inaktiviert und Mikroorganismen abgetötet. Dabei wird bei hochwertigem Futter darauf geachtet, dass die Anfangsbesiedlung durch Mikroorganismen durch strenge Hygiene bereits so gering wie möglich ist, sonst zerstören sie wichtige Nährstoffe schon vor der Haltbarmachung. Außerdem zeichnet sich hochwertiges Futter durch schonende Verarbeitung aus, bei der Vitamine so weit wie möglich erhalten bleiben.

Beim Öffnen der Dose wird das Futter quasi sofort durch Mikroorganismen kontaminiert, die ein Problem werden können, wenn sie sich schnell vermehren. Da dies temperaturabhängig geschieht, sollte Nassfutter im Kühlschrank gelagert werden – und zwar luftdicht. Somit wird das Wachstum der Keime gehemmt und auch der Kontakt mit Sauerstoff wird minimiert. Länger als zwei Tage sollte das Futter jedoch nicht aufbewahrt werden, denn die Mikroorganismen vermehren sich, wenn auch langsamer, noch immer und manchen von ihnen macht sogar die tiefe Temperatur nicht viel aus.

Haben Sie die angebrochene Dose versehentlich nicht im Kühlschrank gelagert, ist es meist besser, das Futter wegzuschmeißen, gerade im Sommer. Das Futter richtig heiß zu machen, um die Keime abzutöten, ist dann keine gute Idee: Nicht nur werden wertvolle Nahrungsbestandteile geschädigt, die Stoffwechselendprodukte können nicht eliminiert werden, und sind in manchen Fällen sogar gesundheitsschädlich.

Übrigens: Hochwertiges Futter hat keine Konservierungsstoffe, deswegen ist eine gute Hygiene umso wichtiger.

Auf die Zugabe von Konservierungsstoffen und Antioxidantien verzichten wir bei ChronoBalance bewusst, denn die gesundheitsschädlichen Effekte sind bekannt. Das wirkt sich zwar negativ auf die Haltbarkeit des geöffneten Futters aus, ist aber positiv für die Gesundheit unserer Hunde und zeichnet ein hochwertiges Futter aus. Wie Sie geöffnete Dosen am besten aufbewahren, können Sie hier lesen!

Die geschlossene Dose ist längere Zeit haltbar, doch beim Öffnen gelangen Luft und Mikroorganismen an das Futter. Generell gilt: je länger die Dose geöffnet aufbewahrt wird, desto mehr Vitamine gehen verloren und desto mehr ungesättigte Fettsäuren werden oxidiert. Außerdem verliert das Futter nach und nach Geschmack und Keime vermehren sich. All diese Prozesse sind temperaturabhängig, sodass die Haltbarkeit der geöffneten Dosen nur wenige Stunden umfasst, gekühlt jedoch bis zu 2 Tage.

Beim Verfüttern wird sich Ihr Hund freuen, wenn Sie das Futter kurz anwärmen, dabei aber darauf achten, dass die Temperatur nicht zu heiß wird, wie dies beispielsweise leicht in der Mikrowelle geschehen kann. Heißes Wasser zugeben macht das Futter wässrig. Besser: Die Dose im Wasserbad aufwärmen, damit kann das Futter schonend wieder auf Zimmertemperatur gebracht werden.

Kaum ein Thema beschäftigt Hundehalter mehr als die artgerechte Ernährung ihres Hundes, schließlich will man alles richtig machen. Die Stammesgeschichte des Hundes führt auf den Wolf zurück, daher kommt oft die Frage auf, warum man Hunde nicht einfach ausschließlich mit Fleisch füttern kann.

Aus Ernährungsphysiologischer Sicht wäre das tatsächlich falsch gedacht, denn zum einen frisst auch der Wolf nicht nur das Fleisch der Beutetiere, sondern auch deren Knochen, Innereien und auch pflanzliche Nahrung wie Wurzeln oder Beeren. Zum anderen hat sich der Hund evolutiv stark weiterentwickelt und dem Menschen angepasst, sodass er Kohlenhydrate viel besser verwerten kann als sein Vorfahre. Der Proteinbedarf ist allerdings etwa doppelt so hoch wie beim Menschen. Aber auch zu viel Protein kann schaden, denn dabei fallen Stickstoffverbindungen an, die der Körper aufwändig über die Nieren ausscheiden muss. Dadurch werden sie vermehrt belastet. Kohlenhydrate als Energiequelle sind ebenso essenziell und belasten den Stoffwechsel weniger – vorausgesetzt sie sind ausreichend komplex aufgebaut, um den Blutzuckerspiegel nicht zu schnell hochzutreiben. Daher eignen sich pflanzliche Produkte gut, um diese Kohlenhydrate bereit zu stellen, aber auch um ebenso wichtige Faserstoffe zu liefern, die für eine gute Verdauung wichtig sind. Auch viele Mineralien und Vitamine finden sich in pflanzlichen Nahrungsmitteln, die im Fleisch nicht enthalten sind.

Der gefährliche Trend der immer höheren Proteingehalte im Futter sind zwar eine Geschichte, die sich gut vermarkten lässt, aber leider auch ebenso bedenklich. Daher achten Sie bei der Fütterung auf eine ausgewogene Ration, die nicht nur aus Fleisch besteht.

Ob beim Training oder Zwischendurch – wir wollen unseren Hunden eine Belohnung geben, wenn sie etwas besonders gut gemacht haben. Leider kann das ziemlich ungesund sein. Sparen Sie sich das Geld für die fettigen und salzhaltigen Leckerli, die es oft im Handel zu kaufen gibt.

Wir verraten 3 kleine Tricks, mit denen Sie Ihren Hund gesund belohnen können!

Tipp 1: Futter als Leckerli. Wenn Sie ein hochwertiges Futter füttern und dieses auch zur Belohnung verwenden, kann das Leckerli sogar gesund sein. Sie Füttern Nassfutter? Mit wiederbefüllbaren Tuben können Sie das Nassfutter einfach mitnehmen und bei Bedarf Ihrem Hund aus der Tube geben. Dabei sollten Sie die Menge des Futters zu den Mahlzeiten um die Belohnungsration reduzieren, sonst droht auch mit gesundem Futter irgendwann Übergewicht.

Tipp 2: Auch selbst geschnittenes Obst oder Gemüse eignet sich hervorragend als Belohnung, zumindest sofern Ihr Hund es gut annimmt. Gerade Karotte lässt sich gut im Futterbeutel mitnehmen und hat sehr wenige Kalorien.

Tipp 3: Gesunde Leckerli wählen. Wenn Sie Ihrem Hund etwas Besonderes geben möchten, achten Sie auf die Zutatenliste. Gesunde Leckerli zeichnen sich durch natürliche Zutaten aus, mit wenig Fett. Auch vegetarische Leckerli eignen sich gut, gerade abends. Mit den Snacks von ChronoBalance können Sie nicht nur von hochwertigen Zutaten profitieren, sondern auch von Zutaten, die auf die jeweilige Tageszeit abgestimmt sind. Es gibt also viele Möglichkeiten, unsere Hunde gesund zu belohnen.

Haben Sie sich schon mal gefragt, wieso die Futterration eines Hundes nicht doppelt so groß ist wie die eines anderen, der die Hälfte wiegt? Lesen Sie hier, wie die tägliche Futtermenge wirklich berechnet wird!

Ein ungleich großer Energiebedarf von kleinen Hunden liegt zum einen an dem unterschiedlichen Verhältnis zwischen Körperoberfläche und Gewicht:

Je größer die Körperoberfläche, desto mehr Wärme geht verloren. Bei einem kleinen Hund ist die Körperoberfläche im Verhältnis zum Gewicht bzw. Volumen größer, damit verliert er mehr Wärme als ein größerer Hund. Zum anderen steigt der Energiebedarf des Grundumsatzes nicht linear mit dem Körpergewicht. Das bedeutet, dass Funktionen wie Atmung, Verdauung, Gehirntätigkeit etc. nicht die Hälfte der Energie verbrauchen, wie bei einem halb so schweren Hund.
Kurzum: Das metabolische Körpergewicht entscheidet, wie groß der Nährstoffbedarf ist. Errechnet wird es mit der Formel: Gewicht (kg) x 0,75 = metabolisches Körpergewicht (kg).

Etwa 95 / 105 Kcal pro kg metabolisches Körpergewicht braucht ein erwachsener Hund. Auf dem Futter, das Sie für Ihren Hund kaufen, ist die tägliche Empfehlung zur Deckung des Energiebedarfes schon auf das „normale“ Körpergewicht umgerechnet, daher brauchen Sie nicht selbst anfangen zu rechnen.

Die Menge an Kalorien pro Tag hängt aber auch von anderen Faktoren ab, z.B. Alter und Aktivität.

Was viele nicht wissen: Die Empfehlung beruht auf normalgewichtigen Hunden. Bei Übergewicht besteht der Körper zu einem höheren Anteil aus Fettgewebe, das selbst kaum metabolisch aktiv ist. Außerdem isoliert die Fettschicht besser gegen Wärmeverlust. Der erhöhte Energiebedarf für Bewegung bei größerer Körpermasse ist vernachlässigbar klein, sodass die Anpassung der Futtermenge immer auf das Normalgewicht erfolgen sollte, wenn der Hund zu viel wiegt.