Futter Pausen, ChronoBalance

Die wichtige Bedeutung von Futterpausen!

Der verblüffende Effekt von Futterpausen auf die Gesundheit

Meistens startet es morgens mit dem Frühstück und endet mit dem Mitternachtssnack: der tägliche Essensmarathon.

Auch unseren Hunden geben wir neben den Hauptmahlzeiten oft viele Leckerli über den Tag verteilt. Warum Sie das heute noch ändern sollten, um den körpereigenen Rhythmus zu unterstützen und gesundheitlichen Schäden vorzubeugen, lesen Sie hier!

Der Magen ist ein fleißiges Organ

Der Magen wälzt den Nahrungsbrei hin und her und knetet ihn durch, sondert Säure ab und spritzt die Nahrung weiter in den Dünndarm – auch im Schlaf. Dabei pausiert er natürlich auch nicht, wenn der Hund gerade nicht frisst. Je nach Zusammensetzung des Futters bleibt der Nahrungsbrei (leichte, fett- und eiweißreduzierte Kost) 2 bis 12 Stunden (fettreiches Futter) im Magen, um verdaut zu werden. Ist er einmal geleert, erholt er sich von den Anstrengungen. Es kommt zu sogenannten migrierenden motorischen Komplexen, also einer Art Reinigungsprogramm, das immer gleich abläuft.

Der Verdauungsprozess

Es beginnt mit einer Ruhephase, in der weder Kontraktionen noch Säuresekretion stattfinden. Nach kleineren, unkoordinierten Kontraktionen kommt es dann zu größeren Kontraktionen, die jeden kleinen Rest Nahrung weiter in den Dünndarm befördern. Unglücklicherweise kommt dieser Erholungspause aber oft etwas dazwischen: Neue Nahrung. Sobald neues Futter im Magen ankommt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sein Verdauungsprogramm der Säuresekretion und des Durchknetens neu zu starten. Zu groß wäre das Risiko der Infektion, wenn er etwas in den Dünndarm weitergeben würde, was noch nicht durchsäuert wurde. Der Magen wird beim essentiellen „Reinigungsprogramm“ gestört und Magensäure wird durchgehend produziert.

Ruhephase Störung

Die Folgen: Die Magenschleimhaut wird angegriffen. Durch die vermehrte Säure wird auch der Dünndarm angegriffen, der einen basischeren pH-Wert hat und dessen Mikrobielle Flora ebenfalls nicht gut arbeitet, wenn es zu sauer wird. Die Enzyme, die eigentlich die wertvollen Nahrungsbestandteile aufspalten sollten, um sie dem Körper zur Verfügung zu stellen, funktionieren nur noch eingeschränkt, viele Nährstoffen gelangen somit ungespalten in den Dickdarm, wo sie stattdessen von Bakterien oder Pilzen aufgespalten werden.

Die Folgen

Die Folgen sind ungewünschte Blähungen. Die Gase, die nicht ausgeschieden werden, werden resorbiert, gelangen in die Blutbahn und müssen unter Belastung der Leber abgebaut werden. Die Verdauung ist eine zentrale Körperfunktion und eng mit dem Immunsystem verknüpft. Damit werden mit dieser ungesunden Fütterung auch Überempfindlichkeiten gefördert.

Wie kann das vermieden werden?

Dieses Drama lässt sich einfach vermeiden, indem wir Futterpausen einhalten. Das bedeutet, dass der Magen nach der Entleerung noch ca. 2 Stunden haben sollte, um sich zu erholen. Je nach Mahlzeit (Menge und Zusammensetzung) bedeutet das: mindestens 4 Stunden Pause, bevor die nächste Mahlzeit erfolgt. Das gilt auch für Leckerli!

Wenn Sie noch mehr tun möchten, um den natürlichen Biorhythmus Ihres Hundes zu fördern, probieren Sie unsere Chronobiologischen Snacks – sie sind optimal auf den Stoffwechsel des Hundes angepasst und versorgen ihn zur richtigen Zeit mit den richtigen Nährstoffen. Auch hier gilt aber: Futterpausen nicht vergessen.

Facebook
Twitter
LinkedIn

Hinterlasse einen Kommentar