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Stoffwechselangepasste Ernährung für Hunde

Wann was füttern?


Die Ernährung unserer Hunde wird viel diskutiert – getreidefrei, BARF, proteinreich, nass oder trocken sind nur einige der Stichpunkte. Ein mindestens genauso wichtiger Aspekt wird dabei jedoch völlig außer Acht gelassen:

der Stoffwechsel Ihres Hundes verwertet Nährstoffe nicht zu jeder Tageszeit gleich.

Die Effekte, die sich bei Fütterung zu unterschiedlichen Zeiten ergeben, sind teils beträchtlich und ein falsches Ernährungsmuster kann sogar ernste gesundheitliche Konsequenzen haben, was auch beim Menschen schon bekannt ist. So steigt das Risiko, an Diabetes zu erkranken, wenn das Frühstück ausgelassen oder spät zu Abend gegessen wird.

Grund ist die „Innere Uhr“, also der Rhythmus in dem die Zellen ihre Funktionen wahrnehmen oder sich im Ruhezustand befinden. Die Aufklärung der molekularen Mechanismen dieser sogenannten Chronobiologie brachte Forschern 2017 den Nobelpreis ein. Wir wissen, dass neben Licht auch Essen ein wichtiger Regler für den inneren Rhythmus des Organismus ist.

Doch welche klinischen Erkenntnisse gibt es, die einen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme und Art der Nährstoffe genauer betrachten? Diese Frage soll im ersten Teil dieses Artikels geklärt werden, bevor wir zusammenfassen, was dies konkret und praktisch für die tägliche Fütterung unserer Hunde bedeutet.

Damit der Körper sich effizient auf alle täglichen Aktivitäten (z.B. Fressen, Spielen, Schlafen) vorbereiten kann, ist ein regelmäßiger Rhythmus unentbehrlich. Nur so werden Ressourcen wie Verdauungssekrete oder Hormone sinnvoll eingesetzt. Fehlt ein solcher Rhythmus, wird der Körper regelrecht mit ankommenden Nährstoffen überrumpelt.

Auch die Blutglukosekonzentration (Blutzucker), schwankt dann beträchtlich, sodass die Insulinausschüttung ebenfalls Spitzenwerte erreicht. Damit wird nicht nur eine optimale Energieversorgung von Körperzellen erschwert, auch Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten werden in ihrer Entstehung begünstigt. Ballaststoffreiche Mahlzeiten können diese Schwankungen mindern, nicht nur für die aktuelle, sondern auch für folgende Mahlzeiten.

Ständiges „Snacken“ hält den Blutglucosespiegel zwar konstanter, jedoch nimmt Zahnbelag und damit Zahnsteinbildung zu. Außerdem kann der Verdauungstrakt sich nicht reinigen und Verdauungsprobleme sowie Durchfall oder Verstopfung können die Folge sein.

Auch eine späte Fütterung ist problematisch, da der Säuregehalt im Magen über Nacht dann höher liegt. Gerade Hunde mit empfindlichem Magen, die leicht erbrechen, können damit Probleme bekommen. Generell sollte abends leichtverdauliche, fettarme Kost gefüttert werden. Nachts fährt der Stoffwechsel runter, sodass Fett aus der Nahrung eher als Körperfett gespeichert wird, als wenn der tägliche Fettbedarf in Mahlzeiten morgens oder mittags gedeckt wird.


Aber was heißt das für die tägliche Fütterung unserer Hunde?

  • Feste Futterzeiten - beispielsweise morgens und abends sind optimal
  • Futterpausen - von mehreren Stunden zwischendurch unbedingt einhalten, auch beim Snacken
  • Morgens - ballaststoffreich füttern
  • Abends - leicht verdauliches und fettarmes Futter
  • 30 Minuten vor kognitiv fordernden Aufgaben (z.B. Hundeschule oder Suchaufgaben) sollte eine Mahlzeit liegen, damit Ihr Hund sich bestmöglich konzentrieren kann
  • Körperliche Aktivität - sollte erst mindestens eine, besser zwei Stunden nach einer größeren Mahlzeit erfolgen
  • Zwischen Abendmahlzeit und Frühstück - sollten mindestens 12 Stunden liegen
  • Futter und Snacks von ChronoBalance - orientieren sich in ihrer Zusammensetzung am Bedarf des Hundes zur jeweiligen Tageszeit. Damit können Sie ihrem Hund helfen, mit der Zeit im Gleichgewicht zu bleiben.

Stoffwechsel des Hundes

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Quellen

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Durgan, D. J., N. A. Trexler, O. Egbejimi, T. A. McElfresh, H. Y. Suk, L. E. Petterson, C. A. Shaw, P. E. Hardin, M. S. Bray, M. P. Chandler, C. W. Chow and M. E. Young (2006). "The circadian clock within the cardiomyocyte is essential for responsiveness of the heart to fatty acids." J Biol Chem 281(34): 24254-24269.

Duroux, P., P. Bauerfeind, C. Emde, H. R. Koelz and A. L. Blum (1989). "Early dinner reduces nocturnal gastric acidity." Gut 30(8): 1063-1067.

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